Allgemeine Krankengymnastik

In der allgemeinen Krankengymnastik werden viele unterschiedliche Techniken entwickelt und eingesetzt.
Ich wende unter anderem folgende Techniken an:

PNF: Propriozeptive Neuromuskuläre Fazilisation
Die Propriozeptive Neuromuskuläre Fazilitation (PNF) ist eine 3-dimensionale physiotherapeutische Behandlungsmethode, welche bei Patienten aller medizinischen Fachbereiche Anwendung findet und bei denen das Bewegungsverhalten durch eine Erkrankung, Verletzung, Operation oder Degeneration gestört ist. Der Therapeut gibt einen adaptierten Widerstand in eine bewusst eingeleitete Bewegung mit bestimmter Bewegungsrichtung. So werden die Muskelaktivität und alle an der Bewegung beteiligten Strukturen optimal trainiert und ein Heilungsprozess eingeleitet.

Brunkow-Therapie
Die Brunkow-Therapie ist eine krankengymnastische Technik, bei der der Rumpf durch isometrisch-statische Anspannung der Gesamtmuskulatur stabilisiert wird. Der Patient selbst lernt isometrische Übungen, die er schnell umsetzen und auch Zuhause selbst anwenden kann.

FBL (Funktionelle Bewegungslehre) nach Klein-Vogelbach
FBL ist eine ganzheitliche, individuelle und funktionelle krankengymnastische Therapie. Hier lernt der Patient Übungen, die er in seinen Alltag einbringen kann, um sich funktionell und ökonomisch bewegen zu können.
Es findet eine „Bewegungsschulung" statt, bei der dem Patienten
1. bewusst gemacht wird, wie er sich in feststrukturierten Bewegungsmustern verhält, die uneffektiv und mit viel Materialverschleiß (Knorpel, Bänder, Bandscheiben etc.) gekoppelt sind und
2.neue effektive, ökonomische und auf seinen Körper ausgerichtete Bewegungsmuster erlernt.

Skoliosebehandlung nach Lehnert- Schroth
Hierbei handelt es sich um eine spezielle Skoliosetherapie, bei der die dreidimensionale Problematik der Wirbelsäulendeformität von hauptsächlich jugendlichen Patienten/innen behandelt wird.
Es werden individuelle, auf den Patienten abgestimmte Übungen erarbeitet, die auch ein Atmungs- Orthopädie-System einschließt. D.h. es werden Übungen erlernt, die die verdrehte Wirbelsäulenstellung im dreidimensionalen Raum korrigiert und mit bewussten Atemtechniken dem Patienten dabei verhilft die Korrektur über eine gewisse Anzahl an Atemzügen zu halten.
So erlernt der Patient gezielt Muskel- und Atemaktivitäten, um seine Wirbelsäulenverkrümmung aufzurichten und alle beteiligten Strukturen (z.B. Bänder- und Sehnenaparat, oder Rippen, Zwerchfell etc.) ausdauernd zu kräftigen.